Was beschäftigt den Barfer – Platz 2

So, nun kommen wir endlich zu Platz 2 der Themen, die BARFer am meisten beschäftigen: den mäkeligen Hund. Beim mäkeligen Hund unterscheiden wir zuerst, ob der Hund gerade auf BARF umgestellt wird und noch nicht alle Komponenten fressen möchte, oder ob er schon länger BARF bekommt und nun plötzlich anfängt, div. Zutaten auszusortieren und nicht mehr zu fressen.

Fangen wir beim umgestellten Hund an. Je nach Alter des Hundes sind seine Geruchs- und Geschmacksnerven so dermaßen auf die künstlich hinzugefügten Geruchs- und Geschmacksverstärker im Fertigfutter gewöhnt, dass etwas anderes manchmal einfach nicht als das Bessere erkannt wird. Bei der Umstellung auf BARF geht man in der Regel langsam und behutsam vor. Man beginnt mit dem rohen Muskelfleisch und wenig Fett, gibt jeweils nach ein paar Tagen die nächste Komponente hinzu, erhöht den Fettgehalt, bis man am Ende bei der korrekten BARF-Ration angelangt ist. Wenn sich herausstellt, dass der Hund eine oder mehrere Komponenten nicht fressen möchte (oft sind das die Innereien), dann kann man diese ein wenig anbraten oder auch kochen. Das Ziel ist ja aber die Rohfütterung, also brät oder kocht man diese Komponente immer kürzer, bis der Hund sie dann doch im Rohzustand frisst. Oder man nimmt mal Innereien von einem anderen Tier. Auch wolfen und dann unter die anderen Zutaten mischen hat schon geholfen. Oft werden sie dann gefressen.

Nun der Hund, der schon länger gebarft wird und nun denkt: „Nö, das mag ich nicht!“.  Hier sind einige Fragen zu klären. Wurde der Lieferant des Fleisches gewechselt? Oder bekommt der Hund nun plötzlich Komponenten von einem anderen Tier? Das könnten schon die Ursachen sein. Dann wird wie oben beschrieben für den umgestellten Hund verfahren. War die Hündin läufig? Dann ist oft aussitzen gefragt, das regelt sich meist wieder von selbst. Zeigt der Hund sonst irgendwelche Veränderungen? (Hier ist es ungemein hilfreich, wenn man seinen Hund wirklich kennt.) Dann sollte man mit einem Tierarzt oder Tierheilpraktiker abklären, ob der Hund gesundheitliche Probleme hat.

So oder so, ich konnte bisher alle Kundenhunde, und wenn sie am Anfang noch so mäkelig waren, auf BARF umstellen. Und heute fressen die Meisten ihre Ration als gäbe es kein morgen, das zeigen mir einige positive Erfahrungsberichte meiner Kunden. Also, nicht die Geduld verlieren. Auch hier der Hinweis: wenn ihr euch bei der Ernährung mit BARF unsicher seid, konsultiert bitte einen erfahrenen Ernährungsberater, bevor ihr wieder auf ein Fertigfutter umsteigt, nur weil es der Hund früher immer gefressen hat.

So, nun seid ihr sicher neugierig, was denn auf Platz 1 meiner Top 3 ist. Nun, dafür müsst ihr euch noch ein wenig gedulden. Also, stay tuned…..

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Top 3 Platz 2